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Ein Urlaub in Mallorca bietet viele Attraktionen.
 

Puig Major – Wandern im mallorquinischen Gebirge

Den Nordwesten der Insel Mallorca nimmt das Gebirge Serra de Tramuntana ein. Die Bergketten verlaufen von südwestlicher nach nordöstlicher Richtung und erstrecken sich über eine Länge von insgesamt ungefähr 90 km. Das Gebirge ist durch Wanderwege - zum Beispiel den Fernwanderweg GR 221 - gut erschlossen, sogar Berghütten zum Übernachten sind vorhanden. Kein Wunder also, dass immer mehr Wanderer in die Serra de Tramuntana kommen, um die wildromantische Schönheit der Bergwelt zu genießen.

Der höchste Berg der Serra de Tramuntana und zugleich der höchste Gipfel der Insel ist der Puig Major mit einer Höhe von 1.445 m. Der Bergwanderer darf sich aber keine Erinnerungsfotos am Gipfelkreuz und keinen Eintrag ins Gipfelbuch erhoffen! Denn die Gipfelregion des Berges wird nämlich als Sperrgebiet militärisch genutzt. Oben befinden sich Radarschirme. Auch wenn der Wanderweg nicht direkt zum Gipfel führt, ist eine Tour am Puig Major unbedingt zu empfehlen, denn hier sind besonders viele Naturschönheiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Das günstigste Klima für eine Tour zum Puig Major herrscht im Mai und im September: trockene, angenehme Wärme. Der Oktober dagegen ist meist recht regnerisch, später im Jahr fällt in der Region oft Schnee, der monatelang liegen bleiben kann, sogar der April ist auf diesen Höhen über 1.000 m noch kühl und ungemütlich. In den Sommermonaten dürften die Temperaturen einigen Touristen zu heiß zum Wandern sein.

Eine Tour zum Puig Major

Eine Wandertour im Gebiet des Puig Major könnte in der kleinen Gemeinde Escorca beginnen, die östlich des höchsten mallorquinischen Berggipfels liegt. In dem Dorf leben nur knapp 300 Menschen, verstreut in Weilern und Höfen. Aber auf der Gemarkung von Escorca stehen den Wanderern zwei Berghütten zum Übernachten zur Verfügung: "Refugi des Tossals Verds" und "Refugi de Son Amer". Und der Teilort Lluc besitzt eine Wallfahrtsstätte, die nicht nur die Mallorquiner, sondern auch viele Fremde als Pilger besuchen: Es handelt sich um das "Santuari de Lluc" ("Heiligtum von Lluc"). Im Zentrum des Wallfahrtsortes steht eine Madonnenstatue, die in der Basilika von Lluc aufgestellt ist. Die Basilika, erbaut um 1690 im Renaissancestil, ist mit wertvollen Kunstgegenständen ausgestattet, zum Beispiel Gemälden von Heiligen. Bei der Kirche befindet sich ein Museum, in dem prähistorische Funde, Kunstgewerbliches (Keramik) und auch Gemälde ausgestellt sind.

Unterwegs

Nach Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Lluc startet die Wandertour nun auf dem Fernwanderweg GR 221, der am Wallfahrtsort vorbeiführt, in Richtung Puig Major. Der Weg ist gut ausgeschildert und erfordert keine hochalpine Klettererfahrung, jedoch über gute Kondition sollten die Wanderer schon verfügen, da große Höhenunterschiede zu überwinden sind! Die Wanderer kommen an den Stauseen "Embassament des Gorg Blau" und "Embassament de Cúber" vorbei und können unterwegs die Flora und Fauna des gebirgigen Mallorca bewundern und eventuell fotografieren. Außer verschiedenen Singvogelarten (zum Beispiel Blaumerlen) leben auf Mallorca verschiedene interessante Tierarten von Eidechsen und Kröten bis Bergziegen und Baummardern. Oben in den Bergen wachsen Wacholder, Zwergpalmen, Steineichen und Kiefern. Wenn der Wanderweg über die kleinen Gemeinden Fornalutx und Biniaraix wieder ins Tal führt, können die Touristen Orangen- und Olivenhaine, Orchideen und Mandelbäume sehen. Dort oben an den Gebirgswegen fällt aufmerksamen Wanderern möglicherweise einmal eine halbverfallene Hütte auf, das ist wahrscheinlich eine "Schneehütte" - ein Haus, das früher die Funktion eines Eiskellers hatte: Im Winter wurde dort Eis eingelagert, das dann im Sommer ins Tal geschafft wurde.

Am Ziel

Die Wandertour endet in der 14.000-Einwohner-Stadt Sollér. Die romantische, von Orangenplantagen umgebene Stadt ist einen längeren Aufenthalt wert! Besichtigenswert sind in Sollér unter anderem der Botanische Garten mit den vielen Heilpflanzen, das neue Kunstmuseum "Meseu Ca' n Prunera" und die barocke Kirche "Sant Bartomeu". Wer noch ein wenig Zeit hat, könnte eine Fahrt mit der Straßenbahn von Sollér unternehmen. Auf diese Bahn mit ihren auffälligen roten Wagen sind die Einwohner besonders stolz. Sie fährt ans Meer zum Hafen von Sollér (Port de Sollér). Damit wäre der größte Höhenunterschied, den man auf Mallorca zurücklegen kann, überwunden: vom höchsten Berg zum Ufer des Mittelmeers.

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