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Ein Urlaub in Mallorca bietet viele Attraktionen.
 

Punta de n'Amer – Naturparadies zwischen Cala Millor und Sa Coma

Die Halbinsel Punta de n'Amer liegt im Osten Mallorcas zwischen Cala Millor und Sa Coma und stellt eine natürliche Grenze zwischen den beiden Orten dar. Die Halbinsel misst knapp 200 ha und wurde 1985 zum Naturschutzgebiet erklärt; seitdem herrscht dort ein Bauverbot. Punta de n'Amer ist heute der einzige unbebaute Küstenabschnitt in diesem Gebiet.

Flora und Fauna des ursprünglichen Mallorcas entdecken

Die Landschaft von Punta de n'Amer gestaltet sich abwechslungsreich und beherbergt Dünen, felsige Küstenzonen, Strauch- und Heidegebiete sowie Kiefernwälder. Im Waldgebiet wachsen zahlreiche seltene Orchideenarten, welche streng unter Naturschutz stehen und die unter anderem ein Grund dafür sind, dass Punta de n'Amer als Naturschutzgebiet von besonderem Wert ausgezeichnet worden ist.

Die Tierwelt der Halbinsel ist eher spärlich; neben Vögeln und Igeln gibt es hier nur wenige Tierarten, die sich angesiedelt haben. An Bauwerken findet man auf der Insel lediglich die übrig gebliebenen Gebäude von Sa Coma, einige andere Ruinen sowie Bunker aus der Zeit des spanischen Bürgerkrieges.

Die Halbinsel wird häufig von Touristen besucht, die von Cala Millor oder Sa Coma auf das naturbelassene, frei zugängliche Landstück strömen. Vom Wehrturm Castell de sa Punta de n'Amer aus bietet sich ein phantastischer Blick über die Bucht von Son Servera und die Platja de sa Coma. Zu Fuß kann die Insel jederzeit erkundet werden; Wanderer sollten sich allerdings nicht außerhalb der Wege aufhalten, um so die Landschaft zu schonen.

In Sa Coma, direkt an der Grenze zu Punta de n'Amer gelegen, bietet ein Reiterhof geführte Ausritte über die Halbinsel an. Die gemütlichen Pferde sind auch für Reitanfänger geeignet; auf diese Weise lässt sich die Halbinsel auf eine unvergessliche Art und Weise erkunden.

Höhle aus frühgeschichtlicher Zeit und Wehrturm auf Mallorca

An der Südostspitze der Halbinsel befindet sich eine Höhle, "sa Cova de ses Crestes", welche in frühgeschichtlicher Zeit als Wohnhöhle diente. Der Zugang erfolgte wahlweise über das Meer oder zu Land. Ebenfalls auf der Halbinsel befindet sich der Wehrturm Castell de n'Amer. Dieses burgartige Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Er diente neben der direkten Verteidigung der Bewohner der Ostküste auch als Beobachtungs- und Meldeturm. Zum Wehrturm gehört ein Nebengebäude, welches heute als Gaststätte fungiert und Touristen zum Verweilen einlädt. In Inneren des Wehrturmes befindet sich ein historisches Museum, das Touristen und interessierten Einheimischen eine kleine Sammlung von antiken Gegenständen, Waffen sowie Dokumenten über die Verteidigung der Halbinsel bietet.

Punta de n'Amer stellt eine wirklich sehenswerte Abwechslung zu den stets gut besuchten und überfüllten Touristenzentren dar und ist sicherlich für jeden Urlauber, der ein wenig Ruhe und Natur genießen will, ein willkommenes Ausflugsziel.

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